📈 Standings Analysis 📖 5 min read

Premier League Woche 23: Arsenals Titel-Nervosität

Article hero image
· ⚽ football

📊 Saisonpunkte-Tracker

Arsenals Griff lockert sich, City atmet auf

Wir sind 23 Wochen tief in der Premier League-Saison, und das Titelrennen, das sich für Arsenal noch vor einem Monat wie eine ausgemachte Sache anfühlte, ist plötzlich wieder völlig offen. Die Gunners haben in drei ihrer letzten fünf Ligaspiele Punkte liegen lassen, darunter ein frustrierendes 1:1-Unentschieden zu Hause gegen Brentford am letzten Wochenende. Dieses Ergebnis, kombiniert mit Manchester Citys souveränem 3:1-Sieg über Aston Villa, bedeutet, dass der Abstand an der Spitze auf drei Punkte geschrumpft ist, wobei City ein Spiel mehr bestritten hat. Es ist eng. Sehr eng.

Arsenals zugrunde liegende Zahlen sehen immer noch gut aus. Sie führen die Liga in der Differenz der erwarteten Tore (xG) mit +24,5 an, ein Beweis für Mikel Artetas System, das hochwertige Chancen kreiert und gegnerische Möglichkeiten begrenzt. Aber die jüngste Chancenverwertung war ein Problem. Gabriel Martinelli, der bis Woche 15 7 Tore erzielt hatte, hat seitdem nur noch einmal getroffen. Ein solcher Leistungsabfall vor dem Tor ist genau das, wovon City lebt.

City hingegen macht einfach das, was City macht. Sie haben fünf ihrer letzten sechs Ligaspiele gewonnen und dabei 14 Tore erzielt. Erling Haalands 25 Ligatore zu diesem Zeitpunkt sind ehrlich gesagt absurd und übertreffen bereits den Golden Boot-Gewinner der letzten Saison, Son Heung-min, der mit 23 Toren abschloss. Man kann nicht gegen sie wetten, wenn sie so in Fahrt kommen. Ihre Fähigkeit, Unentschieden in Siege und Siege in Kantersiege zu verwandeln, ist unübertroffen.

Das chaotische Gerangel am Tabellenende

Am anderen Ende ist es ein Chaos. Ein wunderschönes, erschreckendes Chaos. Nur fünf Punkte trennen den 15. Leicester City vom Tabellenletzten Southampton. Everton, unter Sean Dyche, holte in Woche 22 einen massiven 1:0-Sieg gegen Arsenal, fiel dann aber mit einer 0:2-Niederlage gegen Liverpool wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Sie befinden sich immer noch in der Abstiegszone, auf Platz 18 mit 18 Punkten.

Southampton, obwohl Letzter, zeigte mit einem überraschenden 1:0-Sieg über Chelsea in Woche 24 Kampfgeist. Dieses Ergebnis, dank eines Freistoßes von James Ward-Prowse, beweist, dass noch kein Team wirklich abgeschrieben ist. Bournemouth hingegen scheint in echten Schwierigkeiten zu stecken. Sie haben sechs ihrer letzten sieben Ligaspiele verloren und dabei 20 Gegentore kassiert. Ihre defensive Struktur ist nicht existent, und ihre xG-Gegentore von 45,2 sind die schlechtesten in der Liga. Sie kassieren Tore in alarmierendem Tempo.

Leeds Uniteds Entscheidung, sich nach nur zwei Siegen in 17 Ligaspielen von Jesse Marsch zu trennen, unterstreicht die Verzweiflung. Sie liegen auf Platz 17 mit 19 Punkten. Die nächsten Wochen mit Spielen gegen andere Abstiegskandidaten werden für diese Teams absolut entscheidend sein. Eine gute Serie oder eine schlechte Serie könnte ihr Schicksal besiegeln.

Überperformer, Unterperformer und das europäische Rennen

Newcastle United sind die unbestreitbaren Überperformer der Saison. Eddie Howe hat sie auf Platz 4 mit 41 Punkten gebracht, ein massiver Sprung vom 11. Platz der letzten Saison. Ihre Defensivbilanz ist lächerlich: Sie haben in 23 Spielen nur 15 Gegentore kassiert, die wenigsten in der Premier League. Nick Pope war immens und hielt 10 weiße Westen, aber es ist die kollektive Defensivleistung, verkörpert durch Bruno Guimarães' Arbeitsrate im Mittelfeld, die wirklich herausragt.

Auf der anderen Seite sind Chelsea die größten Unterperformer. Graham Potters Mannschaft liegt auf Platz 10 mit 31 Punkten, obwohl sie im Januar-Transferfenster über 300 Millionen Pfund ausgegeben hat. Ihre xG für (25,3) ist nur die zwölftbeste in der Liga, eine schockierende Statistik für einen Verein mit ihren Ambitionen. Sie haben in 23 Spielen nur 23 Tore erzielt. Das ist ein großes Problem, und ehrlich gesagt,

Ein Blick zurück und nach vorn

Diese Saison fühlt sich anders an als die letzten, in denen City oft schon im Februar davonzog. Arsenals starker Start sorgte für echte Spannung. Aber der Druck steigt. Historisch gesehen haben Teams, die wie Arsenal in den letzten Wochen Punkte liegen lassen, oft Schwierigkeiten, gegen ein unerbittliches City-Team wieder Schwung aufzunehmen. Man denke an Liverpool in der Saison 2018/19, die mit 97 Punkten abschlossen, aber Citys 98 Punkte immer noch nicht einholen konnten.

Ein Blick zurück und nach vorn

Der Abstiegskampf ist jedoch wahrscheinlich der spannendste seit Jahren. Es gibt kein wirklich 'schlechtes' Team, das völlig abgeschlagen ist. Jede Mannschaft dort unten hat Ansätze gezeigt, was die Vorhersage der unteren drei unglaublich schwierig macht. Es wird auf Nerven, ein bisschen Glück und darauf ankommen, wer in der Schlussphase einen konstanten Torschützen findet.

Kühne Vorhersage: Manchester City wird die Premier League mit mindestens fünf Punkten Vorsprung gewinnen, und Southampton, Bournemouth und Nottingham Forest werden absteigen.

Wir verwenden Cookies für Analysen und Werbung. Durch die weitere Nutzung stimmen Sie unserer Datenschutzrichtlinie zu.